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In unserem Blog informieren wir über Aktivitäten, Veranstaltungen und Neuheiten.
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26.08.2014
Rallye du Maroc 1974 - Siegerwagen wiedergefunden
Unwesentlich mehr als eine Hand voll Werksalpines mit Werks-Rallye-Geschichte verließen Mitte der siebziger Jahre ihr Heimatland Frankreich, nachdem sie auf den Rallyepisten nicht mehr konkurrenzfähig waren.

Privatfahrer verschiedener Nationalität und Herkunft nutzten Mitte der 70er Jahre die ausrangierten Berlinetten der "Equipe Trikolore" für Ihre Zwecke. Ob auf Rallye's, Bergrennen, Rundstrecke, Autocross oder gar Eisrennen - es wurde kaum ein Einsatzzweck ausgelassen, um den Fahrzeugen nach hartem Werks-Rallyeeinsatz den Rest zu geben. Das Schicksal dieser Fahrzeuge war vielfältig, oft jedoch endete es in einer wahren Metamorphose der Fahrzeuge und nur wenige überdauerten die folgenden Jahre in originalem Erhaltungszustand.

Ehemalige Werksalpines mit signifikanter Historie fanden ihren Weg zu neuen Eigentümern rund um den Globus. Ob nach Österreich, der Schweiz, nach England oder hinter den eisernen Vorhang nach Ungarn und Bulgarien, aber auch über den großen Teich nach USA oder Canada - weit versprengt lagen die letzten Ziele einiger Werksalpines, selten jedoch wurde mehr als ein Exemplar in dasselbe Land verkauft.

Finland schließlich, stellte die finale Destination des ehemaligen Siegerwagen's der Marokko Rallye 1974 dar, damals pilotiert von Nicolas / Delferrier. Er trug das französische Kennzeichen 2005HS76 und wurde ein Jahr später in 1975 vom Werk für die schwere East African Safari Rallye präpariert, bei welcher das Team Thérier/Vial ihre Berlinette jedoch vorzeitig mit Motorschaden abstellen musste.

Die Strapazen einer Safari Rallye waren allenfalls ein Klacks, verglichen mit dem, was das Fahrzeug nun nach dessen Verkauf in 1976 nach Finland erwarten sollte.
Fortan wurde diese geschichtsträchtige A110 1800 bei Autocross und Eisrennen eingesetzt, was mit erheblichen Modifikationen des Fahrzeuges einherging. Den Gnadenstoß versetzte dem Fahrzeug ein uns noch unbekannter, aller Wahrscheinlichkeit nach der letztmalige Besitzer in den 1980er Jahren. Das Fahrzeug wurde vollständig modifiziert - das Chassis samt Motor, Getriebe und Fahrwerk entfernt und sämtlicher Anbauteile beraubt.
Mitte 2005 fand dieses "kit car" seinen Weg nach Deutschland, als wir erstmalig in Kontakt mit dieser Berlinette kamen. Da wir jedoch bereits ein Projekt in Arbeit hatten, nahmen wir Abstand vom Kauf bzw. der Restauration dieser zwar interessanten, aber auch extrem aufwändigen Wiederherstellung des Fahrzeuges. Das Fahrzeug wurde zu diesem Zeitpunkt mehrfach zum Kauf angeboten und wanderte damals wohl auch durch die Hände mehrerer Besitzer, bevor wir es im Sommer 2014 durch einen glücklichen Zufall wiedergefunden haben. Das Fahrzeug präsentierte sich nach wie vor unverändert - niemand hatte die Wiederherstellung des Fahrzeuges in Angriff genommen. Nahezu 10 Jahre nach unserem ersten Zusammentreffen waren nun vergangen - viel Zeit, während dessen sich die Einstellung, unsere Einschätzung und auch der Stellenwert zur Restauration eines solchen Projekts merklich verändert haben. Der Entschluss zum sofortigen Erwerb der Restsubstanz der 2005HS76 war schnell getroffen und nur noch reine Formsache.

Zugegeben - nur wenig blieb von der Originalsubstanz erhalten, nachdem wir selbige vom finnischen "Bastelkit" separiert hatten. Jedoch, es sind Bauteile und Merkmale vom Originalfahrzeug vorhanden, welche dessen Herkunft zweifelsfrei dokumentieren und eine Wiederherstellung des Fahrzeuges rechtfertigen.
Nach der Entfernung allerhand Spachtelmasse und Glasfaser-Matten kam die Originalsubstanz zum Vorschein. Rote und hellblaue Farbreste zeugten von der ehemaligen Werkslackierung und sogar die Bohrung für die vormals montierte Antenne in der Mitte des Daches war noch sichtbar. Wesentlich eindeutiger hingegen die Zeichensprache an den Türscharnieren - die eingeschlagene Karosserienummer 6711 identifizierten das Fahrzeug zweifelsfrei als "voiture usine", dem siegreichen Fahrzeug bei der "Rallye du Maroc 1974".

Den Redakteuren des Alpine Magazins MILLE MILES zeigten sich sehr erfreut, über das Wiederfinden dieser speziellen Berlinette und publizierten einen kleinen Artikel in ihrer aktuellen Ausgabe.

Der Startschuss zur Restauration des Fahrzeuges ist bereits schon vor einigen Wochen gefallen. Mit Hilfe von Werkswagen Spezialist Gilles Vallerian, als auch in Zusammenarbeit mit Dominique Frossard, Geschäftsführer des Restaurationsbetriebes PERIGORD MOULAGES in Tremolat / Frankreich, haben wir die Wiederherstellung der 2005HS76 in Angriff genommen.

Wir freuen uns sehr, wiederum ein weiteres Puzzle-Stück der ALPINE-Geschichte wiederbeleben zu dürfen. Zu gegebener Zeit werden wir über den Fortgang der Restaurationsarbeiten berichten.

 
Rallye du Maroc 1974 - Nicolas/Delferrier
copyright www.editionsmauricelouche.com
Safari Rallye 1975 - Thériér / Vial
copyright www.editionsmauricelouche.com

10.08.2014
Circuit international des Remparts d´ Angouleme
Rückblick 2009 - Ausblick 2014

Wenn „Mann“ stolzer Besitzer eines historischen Sportwagen ist, liegt es im Moment im Trend sein zeitgenössisches Vehikel an historsichen Rallyes oder Bergrennen einzusetzen. Nahezu jedes Wochenende gibt es im ganzen Land und darüber hinaus Gelegenheit, an unzähligen solchen Events teilzunehmen, sein Fahrzeug zu präsentieren und selbiges mehr oder weniger sportlich-dynamisch zu bewegen.

Viele neue Veranstaltungen werden aus der Taufe gehoben und oft fällt die Entscheidung nicht leicht, die geeignete Veranstaltung für den jeweiligen Anspruch zu finden. Nur wenige haben Anspruch und Klasse und blicken auf eine langjährige Historie zurück. Eine hierzulande nahezu unbekannte Veranstaltung ist der Stadtkurs „Circuit des Remparts“ in Angouleme / Frankreich, auf welchem bereits seit 1939 alljährlich ein mittlerweile historischer Grand Prix stattfindet.

 
Angouleme - Stadt des Comics und der Sprechblasen

Angouleme ist die Hauptstadt der westfranzösischen Departements Poitou-Charentes und ist unter anderem als „Stadt des Comics“ bekannt. Nirgendwo sonst in Europa genießt das Medium Comic solch einen Zuspruch wie hier, jedes Jahr erscheinen tausende neue Comic-Bücher und nicht zuletzt deshalb wird Angouleme auch als die Stadt der Sprechblasen genannt. Die beiden zentralen Fußgängerzonen in der Innenstadt, heißen gar Rue Hergé und Rue Goscinny, zu Ehren der Autoren von „Tim und Struppi“ und „Asterix“.


Jedoch, Angouleme hat noch weit mehr zu bieten als „nur“ Comics. Alljährlich pilgern hunderte Teilnehmer als auch tausende Zuschauer nach Angouleme, um dem Spektakel am „Circuit des Remparts“ beizuwohnen.
Fahrzeugpräsentation im Zentrum von Angouleme

Die traditionelle Veranstaltung welche bereits seit 1939 ausgetragen wird, übt eine ganz besondere Anziehungskraft auf Zuschauer als auch Teilnehmer aus. Namhafte Marken wie Bugatti, Alfa Romeo, Gordini oder Ferrari drehten hier einst ihre Runden und ebenso namhafte und legendäre Piloten wie Manuel Fangio, Amedée Gordini oder Jean-Pierre Wimille pilotierten damals dort ihre knatternden Kisten.
ALPINE-Konversation
Alpine Spezialist Gilles Vallerian im Gespräch mit Alpine-Legende Jean Pierre Nicolas im Jahr 2009, als der "Grand Prix" in Angouleme schon einmal ALPINE zum Thema hatte. In diesem Jahr steht das Alpine-Plateau ganz im Zeichen von Jean-Pierre Nicolas. Lediglich ehemalige Werkswagen welche von Nicolas pilotiert wurden, haben eine Startberechtigung.
Vorstart "pre grille" - authentische Werkswagen aus dem Jahre 1973 warten auf Ihren Einsatz

Der Rundkurs misst lediglich 1287m und führt mitten durch das historische Zentrum von Angouleme.
In jede noch so kleine Nische wurden Tribünen und Zuschauerplätze gepresst um für die Zuschauer
eine gute Sicht und einen komfortablen Aufenthalt zu ermöglichen. Der Circuit des Remparts hat zweifellos seinen eigenen Charme und vermittelt ein ganz besonderes Flair – fast erinnert er ein wenig an den Grand Prix Kurs in Monaco. Die blaue Cote d´Azur, Luxusautomobile, edle Yachten und die dazu gehörenden Millionäre vermisst man in Angouleme trotzdem nicht.

3-2-1...go!
Die enge und kurvenreiche Strecke lässt nahezu keinen Spielraum zur Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten – allenfalls auf der Gefällstrecke der Gegengeraden wird die Tachonadel sich kurzzeitig jenseits der 100km/h Marke einpendeln – sofern der Fahrer mutig genug dazu ist. Die Strecke hat zweifellos ihre Tücken, wie wir in 2009 im wahrsten Sinne des Wortes erfahren durften. Sie führt auf teilweise holprigem Asphalt zumeist durch enge Gassen, wird gesäumt von meterhohen Hauswänden, welche sich mit stählernen Leitplanken versuchen die Rennwagen vom Leibe zu halten. Reifenkillenden Bordsteine und vor allem die nicht vorhandenen Auslaufzonen flösen Respekt ein und mahnen zur Vorsicht.
race ready
Bereits in 2009 waren wir schon einmal als Teilnehmer vor Ort und mussten die Gesetzmäßigkeiten dieser Strecke anerkennen – bedauerlicher Weise auf die harte Tour. Noch im Training funktionierte unsere 1300S tadellos und es war eine wahre Freude, mit unserer wesentlich leistungsschwächeren 1300S den anderen Berlinetten, alles ausschließlich 1800er Werksalpines ein Schnippchen zu schlagen.
on track
Angetreten zum Rennen, bemerkten wir schon am Vorstart ein weiches Bremspedal, welchem wir jedoch bedauerlicher Weise keine weitere Bedeutung zumaßen - schließlich stand unsere weiße 1300S auf dem 2. Startplatz. Es kam wie es kommen musste - der Starter senkte die Trikolore zum Zeichen des Starts, die Meute der 1800er Werksalpines hetzte los durch die engen Gassen Angouleme´s hinunter zur „Maroon Tree Curve“, einer scharfen 180° Kehre, welche den tiefsten Punkt der Strecke markiert. Dort gilt es das Fahrzeug auf nahe Null km/h zu verzögern, um die Kurve unbeschadet zu nehmen und bergwärts Richtung Ziel herausbeschleunigen zu können. Soweit die Theorie – die Praxis nahm jedoch eine unerwartete Entwicklung mit fatalem Ende.
"out of race"
Es ging dann sehr schnell und ist noch schneller erzählt: regennasse Piste, kaum Grip, zu hohe Geschwindigkeit und letztendlich kein Bremsdruck – touchdown. Das Rennen war schnell zu Ende, unsere Berlinette zu unserem Leidwesen erheblich kaltverformt.

Fahrerischer Übermut gepaart mit einem technischen Defekt sind nun eben ungleich schlechte Attribute zur erfolgreichen Beendigung eines Oldtimerrennens, was ein jeder Fahrer zu gegebener Zeit anzuerkennen hat. Bei der späteren Inspektion unserer Bremsanlage stellten wir fest, dass sich das goldene Brems-Fluid in eine unansehnliche schwarze Brühe verwandelt hatte. Die von uns damals verwendete Bremsflüssigkeit der Spezifikation DOT 4+ erwieß sich als gänzlich ungeeignet für historische Fahrzeuge und zerfrisst Dichtungen in Haupt- und Radbremszylindern, bis diese ihren Dienst quittieren. Mittlerweile haben wir an allen Fahrzeugen neben der Bremsflüssigkeit, auch die zwar originalen, aber leider unzuverlässigen Hauptbremszylinder gegen Ersatzteile neuer Bauart getauscht – in diesem Fall geht Sicherheit vor Originalität.
Comics omnipräsent
Angouleme – Stadt der Sprechblasen und Comics – und des historischen Motorsports. Trotz des unrühmlichen Endes haben wir unsere Erlebnisse, Eindrücke und Erfahrungen aus 2009 in sehr guter Erinnerung behalten. Der neuerlichen freundlichen Einladung des Veranstalters zum „Grand Prix des Remparts 2014“ kommen wir gerne nach und freuen uns, nochmals dabei sein zu dürfen. In 2014 hoffentlich mit einem besseren Ende für uns?
AU REVOIR ANGOULEME 2009 - BONJOUR ANGOULEME 2014

Weitere Informationen: http://www.circuit-des-remparts.com/

26.07.2014
BLAUES WUNDER
2. Ausgabe CURBS - historisches Motorsport Magazin

Der König ist tot - es lebe der König.

Das fast schon legendäre POWERSLIDE Magazin gibt es nicht mehr - CURBS tritt dessen Nachfolge an.

Der Name, des wie wir meinen besten Magazins für den historische Motorsport hierzulande hat sich geändert - inhaltlich bleibt jedoch nahezu alles beim Alten. Ansprechende und faszinierende Berichte und Reportagen großer als auch kleiner historischer Motorsportevents rund um den Globus werden in Hochglanzformat dem Leser nahe gebracht. Dynamische und hochwertige Fotos zum jeweilgen Thema vermitteln einen Eindruck, fast als sei man selbst live dabei gewesen. Wir waren ein Fan von POWERSLIDE und bleiben selbstverständlich Anhänger und Abonnent von CURBS - nicht zuletzt weil rundum alles stimmt für diejenigen, die am historischen Motorsport Gefallen finden. Das ansprechende und sehr hohe Qualitätsniveau von CURBS ist bemerkenswert und muss den Vergleich mit Magazinen wie OCTANE oder CLASSIC & SPORTSCAR nicht scheuen.

Redakteur Michael Thier, selbst ein bekennender ALPINE-Fan und Erich Kahnt besuchten alpineLAB im Mai diesen Jahres zum wiederholten Male. Auf 12 Seiten der aktuellen Ausgabe von CURBS finden sich 2 unserer Berlinetten im Spiegel der jeweilgen Zeit. Auf 12 Seiten gibt es allgemeine Informationen zur ALPINE-Geschichte als auch Detailwissen zu den vorgestellten Fahrzeugen zu lesen. Die zahlreich eingebetteten Fotos bestechen durch ihre Dynamik und detailverliebtheit, was nicht nur alleine für die ALPINE-Story, sondern auch im Besonderen für das ganze Heft gilt.

Wir hatten zum wiederholten Male großen Spaß während der Zusammenarbeit mit CURBS und beide Parteien waren überein gekommen, dass dies sicher nicht unser letztes Zusammentreffen gewesen sein soll.

Für Interessenten hier die Kontaktdaten zu CURBS:


CURBS ABONNIEREN
Kundenservice Abonnement
interabo GmbH,
Postfach 10 32 45

20022 Hamburg

Tel: +49 – (0) 30 – 61 10 53 832

Fax: +49 – (0) 30 – 61 10 53 833

E-Mail: curbs@interabo.de
Online über: www.curbs.de/curbs-abo-bestellung
Kiosk finden: https://www.mykiosk.com/suche/87810/curbs/
Motorsport Literatur: motorsport-books.de





 
CURBS 02/2014

Weitere Informationen: http://www.curbs.de

21.07.2014
Ergebnis Rallye Monte Carlo 1973
beeindruckend & lustig zugleich - Werbeanzeige in einem US car Magazin 1973
3-fach Sieg bei der Monte 1973 - 6 Berlinetten unter den top ten!
 

21.07.2014
Werkslackierung A110 1800 Gr. IV in 1973

In 1973 schickte das ALPINE-Werk 17 Fahrzeuge vom Typ A110 1800 Gr. IV auf die Rallye-Pisten Europas.

"Bleu metallisè war seither die Einheitsfarbe der "blauen Reiter", doch nach der Übernahme von ALPINE durch RENAULT wartete das Werk mit einigen technischen, als auch optischen Veränderungen an den Einsatzfahrzeugen auf.
Die bekannte RENAULT Rhombe in gelb, welche all die Jahre die Front aller Fahrzeuge zierte wurde umgestaltet und erhielt ein neues Design. Schwarz-weiße Streifen auf der Fronthaube und an den hinteren Kotflügeln sympolisierten fortan an den Werksalpine`s das neue Auftreten der Werkswagen von ALPINE-RENAULT.

Eine markante 3-Farben Lackierung in blau-weiß-rot, heute im Volksmund oft "Tour de Corse" Lackierung genannt, war die Krönung der Umgestaltung, und einprägsamer und gefälliger Blickfang zugleich. Nicht nur der Gewinn der Rallye Weltmeisterschaft im Jahre 1973, sondern auch eben diese neue Farbgebung trug nicht unwesentlich zum Mythos der Marke bei.

Nicht wenige Alpine Liebhaber haben an dieser außergewöhnlichen Lackierung Gefallen gefunden und an Ihrer eigenen Berlinette dieses Erscheinungsbild nachempfunden.

Es gilt jedoch einiges zu beachten, möchte man ein authentisches und hochwertiges Ergebnis erzielen. Angefangen von den korrekten Farbnummern, welche nirgends dokumentiert und sicher nicht auf einer RAL-Karte zu finden sind, bedarf es bei den Vorbereitungen zur 3-Farben Lackierung einer akuraten Vorgehensweise. Aus der Distanz betrachtet, erscheinen viele nachempfundene Berlinetten dem Original sehr ähnlich. Bei genauerem Hinsehen eröffnen sich dem aufmerksamen Betrachter jedoch viele Details, die es korrekt umzusetzen gilt und meist vernachlässigt werden.

Die Option, die farblichen Applikationen in Form einer Klebefolie aufzubringen stellt zwar in der heutigen Zeit eine gängige Praxis und gerne praktizierte Alternative dar, für uns jedoch ein klares "no go". Schließlich mussten sich die Mannen von "SERVICE COURSE" damals schon mit dieser aufwändigen Lackierung herumschlagen, warum sollten wir es uns dann heute einfach machen? Bleiben wir also unserem Motto treu - "nur das Original zählt".

Nachstehende Fotostrecke vermittelt - ohne zu viel zu verraten - einen kleinen Eindruck der Arbeiten zu einem ansehnlichen und authentischem Ergebnis.