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In unserem Blog informieren wir über Aktivitäten, Veranstaltungen und Neuheiten.
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04.06.2014
PETROLICIOUS trifft alpineLAB
a cross border love affair

Classic Cars sind ein Teil unseres Charakters, sie nahmen Einfluß auf die Entwicklung in unserer Kindheit, sie spielen eine wichtige Rolle in unserem Freundeskreis oder sie nehmen einen nicht unwichtigen Stellenwert in unserer Familiengeschichte ein. Wir sind CLASSIC CAR-Fans, Fanatiker, Sammler und Rennfahrer. So beschreiben sich die Macher der webseite von www.petrolicious.com im sunshine state Californien.

Eine Unmenge von interessanten, informativen und vielseitigen Artikeln findet sich auf der online Plattform von PETROLICIOUS und täglich kommen neue hinzu - der Fundus an bereits publizierten Artikeln auf deren Webseite scheint schier endlos zu sein.
Neben den Artikeln in Wort und Bild befeuern die vielzähligen Kurzfilmpräsentationen die Leidenschaft vieler Liebhaber von klassischen Fahrzeugen, auch jener, welche es gerne noch werden wollen. Vor allem die professionell produzierten Videoclip`s über Mensch und Maschine begeistern immer wieder auf`s Neue, verschaffen einen Einblick in die Garagen individueller Personen und vermitteln einen Eindruck über deren Leidenschaft auf 4 Rädern. Mehr und mehr automobilbegeisterte Zeitgenossen lassen sich durch diese Filmportraits zu einer neuen automobilen Leidenschaft inspirieren und verführen.

Leidenschaftlicher Umgang mit automobilem Kulturgut liegt im Trend der Zeit, ist an Vielfalt kaum zu überbieten und kann süchtig machen. Ob Brot & Butter Auto oder Hochpreisklassiker - kaum eine Marke oder ein Fahrzeug, zu welchem es nicht auch ein Interessenkreis, Fanclub oder Markentreffen gibt.

PETROLICIOUS so scheint es, nimmt sich aller Kategorien automobiler Zeitgeschichte an - unabhängig von Wert, Image oder der Marke des Fahrzeuges. Fahrzeuge welche in den einschlägig bekannten Publikationen eher zu kurz kommen und mehr oder minder ein Schattendasein in der Classic Cars Szene fristen, bietet PETROLICIOUS ebenso eine Plattform, wie den allseits bekannten, begehrten und hochpreisigen Pestigemarken. Dieser Ansatz verspricht Vielseitigkeit und Vielfältigkeit in der Qualität ihrer Publikationen und für den Besucher der webseite immer wieder Überraschendes und Neues.

Umso mehr erfreut es uns, dass die Redaktion von PETROLICIOUS nun auch der Alpine A110 und dem alpineLAB im besonderen seine Aufmerksamkeit zuteil werden lässt. Nachstehender link führt zum Report der "cross border love affair" auf der webseite von PETROLICIOUS.
 

Weitere Informationen: http://www.petrolicious.com/a-cross-border-love-affair

11.05.2014
Auction Result RM-AUCTIONS in MONACO
ALPINE Prototyp M64 verkauft für €313,600 (incl. Aufgeld & Gebühren)
 

Weitere Informationen: https://www.rmauctions.com/lots/lot.cfm?lot_id=1066212

08.05.2014
R.I.P. - A110 1600S Gr. 3 compétition
Die unglaubliche Sammlung des Gerard Gombert

"La Gombe" - nahezu jeder Alpine Besitzer hat schon einmal diesen Namen irgendwo gehört oder von ihm gelesen - von einem "komischen Kauz" im Süden Frankreichs - der, wenn man ihm begegnet, optisch ein wenig an "Catweatzle" erinnert. Doch der erste Einruck trügt - Gerard Gombert ist ein freundlicher, aufgeweckter und dazu noch sehr angenehmer Zeitgenosse, welcher gerne bei einem Gläßchen Rosé über seine Sammelleidenschaft und seine Lebensgeschichte berichtet. Wer mehr über ihn erfahren möchte, folgt dem u.a. link zum Report von Classic Driver, über die unglaubliche Sammlung des Gerard Gombert.

Wir waren bereits mehrfach bei "La Gombe" zu Besuch und haben seine Schätzchen in Augenschein genommen. Eine schlafende Schönheit haben wir etwas genauer abgelichtet - berühren jedoch strengstens verboten.

Neben allerhand anderen A110 Überresten, schlummert eine A110 1600S Gr. 3 in Wettbewerbsausführung sicher schon seit annähernd 40 Jahren auf der Parzelle von Gerard Gombert. Es dürfte sich um eine relativ frühe Version dieses Fahrzeugtyps handeln, trägt sie doch am hinteren Ende des Chassis mit kleinem Rohrquerschnitt noch die Motorhalter für beide Mototypen 812 & 807. Die Tankklappe rechts hinter der Beifahrertüre elektrisiert jeden leidenschaftlich interessierten Alpine Kenner und ist noch original vorhanden. Der darunter befindliche Einfüllstützen ist von Korrossion gezeichnet - der begehrte Tankdeckel des Typs "Le Bozec" jedoch, dürfte längst in die Taschen eines ehemaligen Besuchers gewandert sein.

Es erscheint äußerst unwahrscheinlich, dass sich das endlose Band des Asphalts je noch einmal unter den Rädern dieser Berlinette abrollen wird. Zu lange ruht sie nun dort schutzlos der Witterung ausgesetzt - zu sehr hat bereits der Zahn der Zeit an ihr genagt, als dass die Chancen auf eine Wiederbelebung erfolgversprechend erscheinen.

Weshalb diese spezielle 1600S wohl schon in jungen Jahren den Weg zu ihrer letzten Ruhestätte gefunden hat, erschliest sich uns nicht, sieht sie doch nahezu intakt und unbeschädigt aus. Damals eventuell aufgrund eines aus heutiger Sicht banalen Schadens achtlos ausgemustert, erscheint es heute fast schon wie ein Frevel, eine solche Perle dort liegen zu sehen.

PIECE OF ART - REST IN PEACE


 

Weitere Informationen: http://www.classicdriver.com/de/article/autos/die-unglaubliche-sammlung-des-gerard-gombert

02.05.2014
Makoto Ouchi - Airbrush Automotive Illustration
Die Airbrush Illustrationen des Japaners MAKOTO OUCHI sind in jeglicher Hinsicht einfach sensationell. Auch einer ehemaligen Werksalpine - einer 1800VA hat er sich angenommen und eine verblüffend detailgetreue Ansicht dieses Wagens gezeichnet.

Wer mehr über die Illustrationen von Makoto Ouchi erfahren möchte, folgt u.a. link.
 

Weitere Informationen: http://www.automotiveillustrations.com/illustrators/automotive-illustrator-ouchi.html

27.04.2014
ALPINE - RACER, KÜCHENMEISTER & "CHARMEUR"
FRANK FIEDLER - ein Portrait
 
Schon beim Jim Clark Revival vom 11. bis 13. April 2014 waren wir am Hockenheim Ring zum Training vor Ort, in der Hoffnung historische GT Fahrzeuge im Einsatz bestaunen zu können. Wir waren einigermaßen enttäuscht zu sehen, dass dort eine Vielzahl von relativ modernen Fahrzeugen ihre Runden drehten – die Anzahl an historischen GT`s war verschwindend gering. Nicht weiter verwunderlich war dann auch, dass weit und breit keine Berlinette zu sehen war.

Den nächsten Anlauf am Hockenheim Ring starteten wir nun am vergangenen Wochenende, als vom 25.04. – 27.04.2014 der Preis der Stadt Stuttgart ausgefahren wurde.
Nicht zuletzt weil wir wussten, dort einen der letzten (?) Alpine Piloten zu treffen, welcher im Moment die ALPINE-Fahne hoch hält, waren wir zum Training vor Ort und trafen uns mit Frank Fiedler.

Frank Fiedler wird nicht müde, auch in diesem Jahr seine schöne A110 1300VA in das bunte Starterfeld der GLPpro Serie einzureihen. Neben deutlich leistungsstärkeren und moderneren Fahrzeugen wie z.B. Porsche 911 Carrera, Ford Sierra Cosworth oder Renault Clio, will er sich mit Fahrzeugen aus der Epoche seiner Berlinette messen. Bei der eigentlich auf Gleichmäßigkeit ausgeschriebenen Rennserie geht es beim ersten Zeittraining von Anfang an gleich richtig zur Sache – anstatt gleichmäßig, hieß die Devise augenscheinlich gleichmäßig schnell.
Schon nach den ersten Runden sortiert sich das Feld nach Motorleistung und fahrerischem Können. Die modernen Fahrzeuge zogen vorne weg und Frank Fiedler lieferte sich in der hinteren Hälfte das Starterfeldes spannende Positionskämpfe mit einigen BMW 2002, NSU Prinz und Ford Escort. Chapeau Frank, das war wirklich toll anzusehen – der Preis für das schönste Fahrzeug im Starterfeld geht eindeutig an Frank Fiedler.
Schon vor dem ersten Zeittraining gab Frank eine für seine Verhältnisse eher überraschende und zurückhaltende Parole aus: " es gehe in diesem Jahr für ihn nur um den olympischen Gedanken - dabeisein ist alles“. Flagge zeigen wollte er vor allem – beweisen, dass es noch welche gibt, die ihre Berlinette nur aus Spaß am Fahren auf der Rennstrecke einsetzen.

Die, die ihn kennen runzeln die Stirn ob dieser überraschenden Aussage. So kennt man ihn eigentlich nicht, den Frank Fiedler – war er doch in den letzten Jahren hoch motiviert, meist mit dem Messer zwischen den Zähnen unterwegs.

Ob am Berg oder auf der Rundstrecke – er bewegte seine originale 1300G stets am Limit. Ob im Kampf gegen die Uhr am Berg, oder in Zweikämpfen auf der Rundstrecke – stets kämpferisch und mit vollem Einsatz wurden selbige Herausforderungen angenommen und ausgefochten. Am Schloßberg Bergrennen hält er gar noch immer die schnellste je gemessene Zeit, welche mit einer Berlinette dort gefahren wurde.
Doch nicht immer verlies Frank Fiedler mit lachender Miene den Ort des Geschehens. In den vergangenen Jahren gab es auch Niederschläge und Tiefpunkte, welche nicht unerheblich an seiner Moral und seinem Einsatzwillen zehrten. Ein heftiger Dreher auf der Rundstrecke, bei welchem aufgrund der Fliehkräfte sich gar die Heckscheibe verabschiedete, gehörte da noch zu den eher harmlosen Begebenheiten.
Bereits zwei mal ging ihm beim Kampf gegen die Uhr am Berg die Straße aus und er machte Bekanntschaft mit der Steckenbegrenzung - seine Berlinette wurde schwer beschädigt. Im letzten Jahr hatte er dann nochmals Feindberührung auf der Rundstrecke - wenn auch unverschuldet - die 1300G musste nochmals aufwändig wiederhergestellt werden.
Nach all den Mühen und Kosten der Reparaturarbeiten setzte bei Fiedler ein Umdenken ein - in der Saison 2014 sollte alles heil bleiben.



Der Wiederaufbau seiner im letzten Jahr verunfallten Berlinette ist ihm jedenfalls bestens gelungen. In gleichem Atemzug dieser Restauration erhielt sein Einsatzfahrzeug einen Überrollkäfig, welchen er in Eigenarbeit hergestellt hat.

Dies erstaunt umso mehr wenn man um den Umstand weiß, dass Frank Fiedler berufsmäßig nichts mit Autos oder Metallverarbeitung zu tun hat. Dennoch verfügt er doch über umfangreiche Kenntnisse und handwerkliches Geschick in vielerlei Hinsicht. Der Alpine Virus hat ihn bereits schon Mitte der 80er Jahre befallen und trotz Höhen und Tiefen ist er seiner Leidenschaft treu gebelieben, verfügt gar über eine bestens ausgerüstete Schraubergarage samt showroom mit mehreren Berlinetten.

Der gelernte Küchenmeister eignete sich all seine Fähigkeiten selbst an – „learning by doing“ lautete stets seine Devise. Ob es um die Restaurierung seines alten Bergwerk-Anwesens in Bendorf bei Koblenz ging, oder um die Restaurierung diverser Berlinetten – geht nicht, gibt`s nicht – was sich das „Allround-Talent“ Frank Fiedler vornimmt, zieht er auch durch.

Dass er es in diesem Jahr mit der Rennerei ruhiger angehen lassen möchte, will man ihm nicht so recht abnehmen - wenn man ihn kennt. „Bloß nichts kaputt fahren“ sagte er noch nach dem ersten Zeittraining am Freitag nachmittag, bei welchem er kurz vor Schluss Gas wegnehmen und die Boxen ansteuern musste. Kaum war die Heckklappe geöffnet fand man sich einem wild fluchenden Rennfahrer gegenüber, welcher kopfschüttelnd nach Erklärung für seinen verfrühten Abgang suchte.

Zum wiederholten Male war ihm aus unerfindlichen Gründen der Keilriemen gerissen und abgeflogen und beinahe hätte dieser Umstand einen kapitalen Motorschaden zur Folge gehabt. Eine in weiser Voraussicht von ihm zusätzlich montierte elektrische Wasserpumpe schützte glücklicher Weise das Antriebsaggregat vor Überhitzung und größerem Schaden.
Zurück im Fahrerlager, machte sich Frank umgehend am noch kochend heißen Motor zu schaffen, um nach der Ursache des gerissenen Keilriemens zu forschen. Seine Hände rüttelten unerschrocken hier und dort, an heißen Riemenscheiben, an der Lichtmaschine und Wasserpumpe, ohne dass diese ob der hohen Temperaturen zurückzuckten.

Scheinbar Schmerz unempfindlich, waren sie bald deutlich eingeschwärzt und mit reinem Castrol RS Syntheticöl benetzt. „Ganz der Alte“ dachte ich grinsend bei mir, als er noch im Rennanzug, verschwitzt und mit teerschwarzen Händen ein Bild abgab, welches den Rennfahrern glich, die sich in der guten alten Zeit ebenfalls stets mehr um ihr Vehikel kümmerten, als um ihr eigenes Wohlergehen. Sein aus einem ehemaligen ERIBA Wohnwagen selbst gebauter und spektakulär anmutender Renntransporter tut sein Übriges, dieses Bild stimmig abzurunden.
Apropos „Wohlergehen“ – als gelernter Küchenmeister weiß „Mann“ selbstverständlich, die Motorölkanne mit der Rapsölflasche, je nach Einsatzzweck des Schmierstoffes zu tauschen und die brutzelnden Steaks auf dem Grill samt Bratkartoffeln schmackhaft anzurichten.
Als sich jedoch plötzlich auf der Zufahrtsstraße im Fahrerlager eine kleine Menschenmenge ansammelte und das Objektiv eines Fotografen in Richtung eines blutroten De Tomaso Pantera zielte, wurden Bratkartoffeln samt Steak kurzerhand kaltgestellt. Ein schwarz gekleidetes Model posierte im, auf und um den Pantera, was in Frank die spontane Idee gebar, die Dame zu seiner Alpine zu locken. Was auch immer Frank der Dame ins Ohr flüsterte, selbige kehrt unverzüglich dem „Proll-Pantera“ den Rücken und wandte sich der zierlichen Berlinette samt Frank Fiedler zu.

Der Auslöser klickte mehrfach und schnell waren ein paar shots für einen Motorsportkalender im Kasten des Fotografen. Man darf nun gespannt sein, wann und wo selbiger erhältlich sein wird?
Salatöl oder Motorenöl? Der Umgang und Einsatz von Schmierstoffen jeglicher Art stellt für Alpine-Pilot und Küchenmeister Frank Fiedler keine Herausforderung dar. Er beherrscht alle Anwendungszwecke.
Innerlich auf`s Äußerste amüsiert, erinnerte ich mich einer ähnlichen Begebenheit bei den Le Mans Classic 2012 in Frankreich. Eine Grüppchen äußerst ansehnlicher "grid girls", allesamt übereinstimmend in den Teamfarben eines Porsche 935 spärlich bekleidet, räkelten sich anlässlich eines Fotoshootings auf der Fronthaube desselben. Schnell hatte sich eine nicht zu verachtende Menschtraube gebildet, um diesem attraktiven Schauspiel beizuwohnen und nicht wenige Objektive waren auf das Fahrzeug, bzw. die attraktiven Damen gerichtet.
Das „highlight“ dieses Ensembles war unübersehbar eine zierliche Schönheit mit rehbraunem Haar, welche uns – oh Wunder – ein kurzes Lächeln zuwarf. Jeder andere hätte nun sicher minutenlang gegrübelt, ob das nette Lächeln dieser Schönen wohl ihm selbst oder einem fiktiven George Clooney hinter einem gegolten hatte?
Wie auch immer..., für Frank war es zweifelsfrei das eindeutige Signal spontan eine Charmeoffensive zu starten und sich furchtlos zu besagter Dame zu gesellen. Wie im Rennauto auch, beweist er auch bei der Damenwelt Mut und Draufgängertum – ohne Angst vor einem Abflug beziehungsweise einer Abfuhr, erreicht er mit dem ihm eigenen Charme das, wovon die restlichen Schaulustigen in diesem Moment nicht einmal zu träumen wagten. Das Foto spricht für sich.


Ja! Motorsport macht Spaß und hat viele Facetten – es kommt eben nur darauf an was mach daraus macht.

Frank Fiedler ist jedenfalls immer wieder und in jeglicher Hinsicht für eine nette Überraschung gut. Daumen hoch und weiter so!

23.04.2014
A110 1800 Werksalpine in Ungarn 1975
9846HL76 (F) / AU-7683 (HU)

1973 noch Rallye-Weltmeister, hatte die Alpine A110 Ihren Zenit im Jahre 1975 bereits merklich überschritten. Auf den Rundstrecken und Rallyepisten trugen sich nun andere Fabrikate in die Siegerlisten ein. Fahrzeuge vom Schlage eines Ford Escort, Porsche 911, Toyota Celica und der für die damalige Zeit futuristisch anmutenden Lancia Stratos, machten die Siege untereinander aus. Eine 1800er Werksalpine konnte nur noch mit großer Mühe, beherzter Fahrweise und mit etwas Fortune, gegen die nun neu am Reißbrett konstruierten Rallyeboliden Achtungserfolge erzielen und geriet mehr und mehr ins Hintertreffen.

Im Ostblock jedoch, wohin es bestenfalls eine handvoll Berlinetten verschlagen hat, konnte sie noch eine geraume Zeit länger bestehen, war doch hinter dem eisernen Vorhang die Konkurrenz relativ überschaubar. Geschont wurde sie dennoch nicht und so zeigt nachfolgende Fotostrecke eindrucksvoll, welche Kampfspuren und Blessuren damals eine Leichtbau-Werksalpine auf den Rallyepisten davongetragen hatte. Dem aufmerksamen Betrachter offenbaren sich zudem interessante Details des Fahrzeuges, welche nur einer 1800er Werksalpine vorbehalten waren.

Achtlos geparkt auf einem Hinterhof irgendwo in Ungarn erweckt sie den Eindruck, ausgemustert zu sein, abgeschrieben und nicht mehr gebraucht zu werden. Auf den Fotograf dieser Fotos jedoch, scheint sie nichts von Ihrer Anziehungskraft verloren zu haben. Aus allen Blickwinkeln schießt er nichts ahnend seine Fotos, welche heute - 40 Jahre später - den Kenner und Liebhaber der Marke in Verzückung und Begeisterung versetzen.

Nur wenige Zeit später, sollte diese ehemalige Werksalpine, gereicht durch mehrere Hände des ungarischen VOLAN Teams, einer wahren Metamorphose zugeführt werden. Das hier dokumentierte Zeitzeugnis des unbekannten ungarischen Fotografen aus dem Jahre 1975, erscheint vor diesem Hintergrund umso spezieller, interessanter und wertvoller.


alle Fotos © Archiv R. Szombati
 

15.04.2014
7. Rallye Internazionale Isola d`Elba (IT) 18-20. April 1974
 
Attila Ferjáncz am Steuer der ex-9846HL76

Weitere Informationen: http://www.ferjancz.hu/